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Wenn man in klaren Nächten in den Himmel blickt und die Sterne mit ihren wundervollen Bildern, die sie an den nachtschwarzen Himmel malen, sieht, fragt man sich oft: Sie sind so schön, die Sterne. Aber wie sind sie wohl entstanden?
Viele Märchen und Sagen gibt es hierzu und klar, die Wissenschaftler sagen wieder etwas ganz anderes. Achtung: Dies ist „nur“ … ein Märchen😉

Der Geburtstag der Sterne

Vor vielen tausend Jahren und mehr standen am Himmel keine Sterne. Nur der Mond sandte sein Licht in die kalte, schwarze Nacht hinaus.
Eines Nachts im Winter aber war es so bitterkalt, dass auf der Erde alles im Frost erstarrte. Selbst dem Mond gefror das Lächeln im Gesicht. Unheimlich war diese Nacht, und die Wölfe in den weiten Wäldern heulten dem Mond ihr Klagelied.
Da kitzelte es dem Mond in der Nase. Es kribbelte so sehr, dass der arme Mond mit einem lauten „Haaaatschiii“ losnieste. Er nieste und nieste und bei jedem Niesen sprangen tausende kleiner heller Feuerfünkchen aus seiner Nase.
Und weil das Kitzeln nicht aufhörte, nieste der Mond die ganze Nacht, und jedes Mal spritzten kleine Lichtfünkchen über den weiten, nachtschwarzen Himmel. Dort suchten sie sich einen Platz zum Festhalten und fingen an, hell zu glitzern und zu leuchten.
Als schließlich die Dämmerung langsam über den Himmel kroch, erhellten viele Millionen leuchtender Funkelpünktchen den Himmel.
Später nannten die Menschen diese Lichtpünktchen „Sterne“.
Jene bitterkalte Winternacht aber, in der des Mondes Nase gekitzelt hatte, feiern die Sterne bis heute als ihren Geburtstag.
Du kannst ihnen in eisig kalten Winternächten beim Feiern zusehen. Da nämlich funkeln die Sterne so hell wie nie im Jahr, und wenn du ganz genau hinschaust, ist dir, als würden sie sogar über den Himmel und um des Mondes Nase tanzen.
Siehst du es?

© Elke Bräunling

VollmondwinterabendstimmungOb er gleich niesen wird, der Mond?